INLUMIA


Im Rahmen des INLUMIA Projektes (Website) soll ein Instrumentarium entwickelt werden, das kleine und mittlere Unternehmen dazu befähigt, aus den vielfältigen technologischen Möglichkeiten von Industrie 4.0 für sie relevante Maßnahmen auszuwählen und mitarbeiterorientiert einzusetzen. Neben den technischen Vorraussetzungen sollen auch die Mitarbeiterkompetenzen berücksichtigt und deren Partizipation bei der Umsetzung gewährleistet werden.

Die Technologieinnovationen im Zuge der Industrie 4.0 (I4.0) Entwicklung eröffnen Unternehmen in Deutschland vielfältige Möglichkeiten zur Leistungssteigerung und Verbesserung mitarbeitergerechter Arbeitsgestaltung. Doch insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen gilt, dass nicht jede dieser Möglichkeiten in der spezifischen Situationen geeignet ist. Es gilt nicht das grundsätzlich Mögliche einzuführen, sondern das für das Unternehmen Geeignete.

In 6 Pilotprojekten mit Industriepartnern wird das Instrumentarium validiert. Der Transfer der Ergebnisse wird bereits während der Projektlaufzeit durch die Anwendung von Teilen des Instrumentariums bei den assoziierten Unternehmen vorangetrieben und auf Veranstaltungen und Publikationen einem Begleitkreis vorgestellt. Der "Quick-Check"-Benchmark Industrie 4.0 ist als Online-Fragebogen verfügbar und ermöglicht eine schnelle Einschätzung eines Unternehmens bezüglich seiner I4.0 Bereitschaft. So kann eine Vielzahl weiterer Unternehmen die Möglichkeiten von I4.0 erschließen.

Das Verbundprojekt aus 11 Partnern wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung NRW (EFRE.NRW) mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert. Der Fachbereich Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Bielefeld unter Leitung von Professor Dr. Günter W. Maier kooperiert dafür mit dem Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn (Koordinator), der Fraunhofer-Einrichtung für Entwurfstechnik Mechatronik IEM in Paderborn, der Managementberatung UNITY sowie dem Softwareanbieter myview systems und Partnern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen.


Contact:

Prof. Dr. Günter W. Maier

Holger Heppner

Katharina Schlicher